Kreisfeuerwehrverband Euskirchen e.V.

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Einsatzübung zur Löschwasserförderung

EUSKIRCHEN. Neptun war der römische Gott der fließenden Gewässer, der springenden Quellen und sogar des Wetters. Kein Wunder also, dass sein Name für eine Großübung der Organisationen und Hilfsorganisationen der nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr stand, bei der am vergangenen Wochenende Wasser eine Große spielte. In den Euskirchener Erftauen förderten mehr als 100 Helferinnen und Helfer große Mengen Löschwasser, um einen fiktiven Industriebrand zu bekämpfen.

„Bei dieser Übung arbeiten alle Organisationen Hand in Hand – genau wie bei einem richtigen Einsatz“, erläuterte Burkhard Aehlich vom Technischen Hilfswerk (THW) Euskirchen. Neben der Wasserförderung wurde unter anderem die Strukturierung von Einsatzkräften in einem Bereitstellungsraum geprobt. Dabei galt es zunächst, Fahrzeuge und Besatzungen zu registrieren, schließlich musste nachfolgend Verpflegung oder auch Kraftstoff in einer ausreichenden Menge vorgehalten werden.

Sowohl der Wasserförderungszug der Feuerwehr, als auch die THW-Einheiten förderten mit ihren Hochleistungspumpen Löschwasser über einer Strecke von rund zwei Kilometern an die „Brandstelle“. Insbesondere Improvisationstalent war gefragt, als für die Pumpen ein Wasserbecken aus Holz, Paletten und Teichfolie gebaut werden mussten – eine Kernkompetenz des Technischen Hilfswerks. Mit dem Einbruch der Dunkelheit leuchtete das THW die Einsatzstelle großflächig aus.

An der Übung beteiligt waren Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks, der Feuerwehr der Kreisstadt Euskirchen und der Stadt Mechernich, des Malteser Hilfsdienstes, des Deutschen Roten Kreuzes und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft.